Dölsach: 600 Musikfans erlebten magisches Sommernachtskonzert in Aguntum
Das Sinfonieorchester Lienz (SOL) entführte das Publikum am Sonntag, 10. August, im Archäologischen Park von Aguntum auf eine musikalische Reise nach Spanien und ließ inmitten antiker Mauern südliches Lebensgefühl aufleben.
„Die Kombination aus dieser einzigartigen historischen Atmosphäre und der Begeisterung des Publikums hat das Konzert zu etwas ganz Besonderem gemacht“, betont Dirigent Gerald Mair, der gleichzeitig auch Obmann des Sinfonieorchesters Lienz ist. Bereits am Samstag, 9. August, war das Orchester im Alban-Berg-Saal der Carinthischen Musikakademie Ossiach zu hören.

In Aguntum erhielt das Programm jedoch durch die besondere Freiluftkulisse und die große Publikumsresonanz eine ganz eigene Wirkung. Die mediterranen Klänge verschmolzen mit der historischen Atmosphäre zu einem Konzertabend, der vielen Besucher:innen unvergesslich bleiben dürfte.

Ein Höhepunkt des Abends war der Auftritt des jungen Gitarristen David Strbac, der mit dem berühmten Concierto de Aranjuez von Joaquín Rodrigo das Publikum in seinen Bann zog. Virtuose Technik und große musikalische Sensibilität brachten die Klangfarben Spaniens zum Strahlen – belohnt mit langem Applaus und Standing Ovations.

Das Orchester spannte den musikalischen Bogen von der verführerischen Habanera bis zu Ravels legendärem Boléro. Moderation Christine Brugger begleitete charmant durch den Abend und verlieh dem Konzert mit Geschichten und Anekdoten zur Römerstadt und den dargebotenen Werken zusätzlichen Glanz.
Die beiden Konzerte in Ossiach und Dölsach zeigten eindrucksvoll die musikalische Vielfalt und Ausdruckskraft des Sinfonieorchesters Lienz – und hinterließen bei Publikum und Mitwirkenden bleibende Eindrücke.
Text: Redaktion, Fotos: Sinfonieorchester Lienz


