Bläserphilharmonie Osttirol erspielte sich Goldmedaille
Beim Landeswertungsspiel in Innsbruck holte sich das Ensemble eine Goldmedaille mit Auszeichnung sowie einen Sonderpreis in der Kategorie „Musik in der Kirche“.
Die Bläserphilharmonie Osttirol konnte beim Landeswertungsspiel in Innsbruck am Sonntag, 18. Oktober 2015, voll punkten. Die hochkarätige Jury bestand aus Thomas Doss (Österreich), Jan Cober (Belgien) und Jan Van der Roost (Niederlande). Das aus knapp 70 MusikerInnen bestehende Ensemble aus Osttirol unter der Leitung von Mag.art. Lukas Hofmann trat in der Kategorie „Musik in der Kirche“ an.
Beim Kirchenkonzert der Bläserphilhamonie und des Kammerchores Vokalissimo Lienz am 26. September 2015 in der Stadtpfarrkirche St. Andrä waren die beiden Werke, mit denen die Bläserphilharmonie beim Landeswertungsspiel auftrat, schon zu hören. Mit dem Pflichtstück „Resurges“ von Landeskapellmeister Hermann Pallhuber und dem Selbstwahlstück „Testament“ von David Maslanka, das vom Anschlag auf das World Trade Center in New York erzählt, erspielte die Bläserphilharmonie Osttirol in der Stufe E – der höchsten Schwierigkeitsstufe – 93 Punkte und damit eine Goldmedaille mit Auszeichnung. Außerdem erhielt das Orchester in der Kategorie „Musik in der Kirche“ einen Sonderpreis.
Beim Kirchenkonzert unter dem Motto „annus liturgicus“ in der Stadtpfarrkirche Lienz erntete das Ensemble viel Applaus.
Die intensive Probenarbeit hat sich also einmal mehr nicht nur für das musikbegeisterte Publikum, sondern auch bei einem Wettbewerb gelohnt. Die Auszeichnung sorgt bei den MusikerInnen sicherlich für einen neuerlichen Motivationsschub.
Text: Raimund Mühlburger, Fotos: BPO, Michaela Mair (BVT)



