Beim 2. Olala-Tag dominierte Akrobatisches

Eine knarrende Aufziehpuppe, ein Papierfalter und ein Hupenmann sowie zwei Körper auf der Suche nach Balance waren am Mittwoch, 24. Juli 2013, bei Olala in Lienz zu sehen. Mr. Dyvinetz aus Barcelona arbeitet professionell als Akrobat und macht heuer auf seiner Reise um die Welt in Lienz Station. Vor einigen Jahren kam er in Kontakt mit einem neuen Sportgerät, dem Cyr Rad. Der Akrobat erweckte am zweiten Olala-Tag mit viel Balance und visueller Ausdruckskraft am Lienzer Hauptplatz den Ring zum Leben und brachte mit seiner emotionalen Show die vielen Passanten zum Staunen. Kate Mior aus Kanada – eine alte knarrende Aufziehpuppe – wartete auf dem Johannesplatz darauf, von Festivalbesuchern in Betrieb gesetzt zu werden und dankte es mit majestätischen Tanzbewegungen und freundlicher Zuneigung.


Teorge Michael aus Belgien ließ mit Hilfe von 22 chromatisch gestimmten Hupen, die an seinem Kostüm befestigt sind, bekannte Melodien aus Rock, Pop und Klassik erklingen. „The Beat Brothers“ nahmen mit einer Mixtur aus Akrobatik und Comedy das Publikum am Hauptplatz mit auf eine abenteuerliche musikalische Reise, auf der Melodien von Beethoven genauso erklangen wie Musik von Grand Master Flash. Schon hier sah man, wie beweglich Menschen sein können. Noch mehr aber beim „Duo Tobarich“, zwei Körpern auf der Suche nach Balance durch Kraft und Flexibiliät. Mit ihrem Programm „Pulsar“ schufen sie auf dem zentralen Platz in Lienz eine Atmosphäre von Perfektion und theatralischem Charme.

Der französische Origami-Meister, Paul-Henri Jeannel, zeigte auf dem Johannesplatz in einem spektakulären Workshop Festivalbesuchern ab drei Jahren die Kunst des Papierfaltens, und so mancher war überrascht, welch verblüffendes Ergebnis er am Ende in Händen hielt. Zum Verlieben charmant war das Zirkusprogramm des spanischen Quartetts „Elegants“, das mit seiner Show „Cabaret Elegance“ schon jede Menge Publikumspreise gewonnen hat.

Text: Raimund Mühlburger, Fotos und Video: Marco Leiter

25. Juli 2013 um