Am 5. Oktober wird zur Lienzer Kulturnacht geladen
Die Museen Schloss Bruck und Aguntum bieten in der Lienzer Kulturnacht – ein Osttiroler Zeichen zur „Langen Nacht der Museen“ – ein spannendes Programm für Kulturliebhaber.
Am Samstag, 5. Oktober, findet österreichweit die „Lange Nacht der Museen“ statt. Die zwei großen Kultureinrichtungen Schloss Bruck und Aguntum setzen mit der „Lienzer Kulturnacht“ ihr Zeichen zur Aktion. Das kulturinteressierte Publikum hat dabei Gelegenheit die beiden Museen von 19.00 bis 22.00 Uhr zu besuchen, und außerdem werden spannende und außergewöhnliche Programmschwerpunkte geboten.
Die Ausgrabungsstätte und das Museum Aguntum werden am 5. Oktober Schauplatz einer szenischen Lesung des Theatervereins Dölsach. Teilweise „schauspielernd“ werden Auszüge aus dem schon 2007 aufgeführten „Male-Stück“ von Gertraud Patterer präsentiert. Regie führt Ekkehard Schönwiese. Musikalisch umrahmt und unterstützt wird die Lesung von einer Querflöten- und Streichergruppe der Musikschule Lienz.
Auf Schloss Bruck steht die Taschenlampenführung „Nachts im Schloss“ ab 20.00 Uhr auf dem Programm. Das Licht im Museum wird gelöscht und die Besucher können die Mystik der Dunkelheit an diesem ganz besonderen Ort erleben. Im Spot der Taschenlampe wird der Blick auf sonst verborgene Details gelenkt. Das Spiel von Licht und Schatten mach die Museumsräume und präsentierten Kunstwerke noch eindrucksvoller und geheimnisvoll. Der Blick vom Bergfried über den beleuchteten Lienzer Talboden und die Stadt ist krönender Abschluss des Rundgangs.
Wer tags darauf, am Sonntagvormittag, noch mehr Lust auf Kunst und Kultur hat, ist bei der Sonntags-Matinee ab 11.00 Uhr beim Schlossrundgang mit Schwerpunkt Fischerei in Zeiten der Grafen von Görz und Kaiser Maximilian I. mit Univ.-Doz. Dr. Meinrad Pizzinini genau richtig.
Text: Judith Goritschnig, Fotos: Ch. Gaggl, Museum Aguntum

