Frauengesundheitsstraße des Landes Tirol machte Station in Lienz

Unter dem Motto „Von Herz bis Hormone“ nutzten am 7. Oktober zahlreiche Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, sich am Johannesplatz zu vielfältigen Themen rund um die Frauengesundheit zu informieren.

An zehn interaktiven Stationen standen Expertinnen und Experten der tirol kliniken, der Medizinischen Universität Innsbruck, der fh gesundheit, der Psychosozialen Zentren Tirol, des Vereins „Geben für Leben – Leukämiehilfe Österreich“ und von „avomed – Arbeitskreis für Vorsorgemedizin und Gesundheitsförderung in Tirol” für Fragen sowie für kostenlose Gesundheitschecks zur Verfügung. Nach dem Tourauftakt in Reutte war Lienz die zweite Station der Frauengesundheitsstraße.

 

 

Frauenlandesrätin Eva Pawlata eröffnete die Veranstaltung in Lienz: „Ich freue mich über das große Interesse an der Frauengesundheitsstraße. Von Vorsorge und Früherkennung über psychische Gesundheit bis hin zu hormonellen Veränderungen in verschiedenen Lebensphasen: Frauengesundheit ist vielfältig und verdient gezielte Aufmerksamkeit. Mit der Frauengesundheitsstraße machen wir frauenspezifische Gesundheitsthemen sichtbar und bringen Informationen und Angebote in alle Tiroler Bezirke.“

 

 

„Die Frauengesundheitsstraße bietet die Möglichkeit, sich unkompliziert über unterschiedliche Gesundheitsthemen zu informieren und frühzeitig für die eigene Gesundheit aktiv zu werden. Gleichzeitig ist Frauengesundheit nicht nur Frauensache – deshalb sind auch Männer ausdrücklich eingeladen, sich zu informieren und mit Expertinnen und Experten ins Gespräch zu kommen“, betont Gesundheitslandesrätin Cornelia Hagele.

 

 

Der weibliche Körper verändert sich im Laufe des Lebens mehrfach – von der ersten Menstruation über Schwangerschaft und Geburt bis hin zu den hormonellen Umstellungen durch die Menopause. Gleichzeitig zeigen sich viele Erkrankungen bei Frauen mit anderen Symptomen, Verläufen oder Risikofaktoren als bei Männern und werden daher teilweise später erkannt. „Umso wichtiger sind Wissen über den eigenen Körper, verlässliche Gesundheitsinformationen und ein öffentliches Bewusstsein für Frauengesundheit“, so die beiden Landesrätinnen.

 

Text: Redaktion, Fotos: Land Tirol/Dorfmann

08. Oktober 2026 um