Tuberkulose-Fall in Osttirol – kaum Ansteckungsgefahr
Ein Flüchtlingskind, das die Neue Mittelschule Nußdorf-Debant besucht, ist an Tuberkulose erkrankt. Vorsorgliche Untersuchungen bei den MitschülerInnen.
Wie das Amt der Tiroler Landesregierung mitteilt, erlangte die Behörde letzte Woche Kenntnis von der Tuberkulose-Erkrankung eines Flüchtlings-Buben, der die NMS Nußdorf-Debant besucht. Umgehend wurden die betroffenen Eltern und SchülerInnen der Klasse und der Lehrkörper Anfang dieser Woche von der Bezirkshauptfrau, der Amtsärztin, der Pflichtschulinspektorin und dem Schuldirektor informiert. Zudem erfolgte eine schriftliche Information vorab.
„Seitens der Behörde wurden die entsprechenden Untersuchungen – wie Lungenröntgen und Blutabnahmen für die betroffenen MitschülerInnen und weitere Personen, die mit dem erkrankten Kind in Kontakt standen – organisiert. Hierbei handelt es sich um eine reine Sicherheitsmaßnahme, die vorsorglich durchgeführt wird, um bestmöglich weitere Krankheitsfälle ausschließen zu können. Eine Ansteckung ist eher unwahrscheinlich. Gesicherte Aufschlüsse werden die organisierten Untersuchungen ergeben“, informiert Landessanitätsdirektor Dr. Franz Katzgraber.
Das erkrankte Kind wurde nach Kenntnis der Erkrankung sofort stationär aufgenommen und wird inzwischen im Krankenhaus Klagenfurt ärztlich betreut.
Text: Raimund Mühlburger, Foto: NMS Nußdorf-Debant
