Pfarrkindergarten von Großkirchheim wird Bildungspartner des Nationalparks

Mit der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung zwischen dem Pfarrkindergarten Großkirchheim und dem Nationalpark Hohe Tauern wurde die Grundlage für eine starke Partnerschaft im Bereich der frühen Naturbildung gelegt.

38 Kindergartenkinder, ihre Familien sowie zahlreiche Ehrengäste feierten die Kooperation im Rahmen einer Auftaktveranstaltung. Ziel dieser Bildungspartnerschaft ist es, Kinder bereits in jungen Jahren für die wertvolle Natur- und Kulturlandschaft der Hohen Tauern und die Idee des Naturschutzes zu begeistern.

Die Elementarpädagoginnen erhalten dabei praxisnahe Unterstützung bei der Einbindung von Nationalparkthemen in den Kindergartenalltag. Über diese Schwerpunktsetzung sollen außerdem die Familien der Kinder erreicht und für die Besonderheiten ihrer Heimat sensibilisiert werden.

„Wenn Kinder die Natur vor ihrer Haustür entdecken, Tiere und Pflanzen kennenlernen und Zusammenhänge verstehen, entsteht ganz selbstverständlich eine besondere Verbindung zu ihrer Heimat. Der Nationalpark Hohe Tauern bietet dafür einen einzigartigen Lern- und Erlebnisraum. Somit bringen wir die Themen des Nationalparks direkt in den Alltag der Kinder und geben ihnen Raum zum Entdecken, Forschen und Staunen“, betont Landesrätin Marika Lagger-Pöllinger.

 

Im Pfarrkindergarten unterzeichneten Kindergartenleiterin Sabrina Kaponig, Bgm. Peter Suntinger, Landesrätin Marika Lagger-Pöllinger und Nationalparkdirektorin Barbara Pucker (v.l.n.r.) die Kooperationsvereinbarung.

 

„Ein Großteil unserer Gemeindefläche liegt im Herzen des Nationalparks. Umso schöner ist es, dass unsere Kinder durch die Aktivitäten im Nationalparkkindergarten von klein auf mit dieser einzigartigen Natur aufwachsen, Teil der Region werden und lernen, wie wichtig der Schutz unserer Umwelt ist“, so Bürgermeister Peter Suntinger.

„Kinder entwickeln schon früh eine enge Beziehung zu ihrer unmittelbaren Umgebung. Wenn sie die Natur ihrer Heimat kennenlernen und verstehen, wächst auch die Bereitschaft, sie zu schützen“, betont Nationalparkdirektorin Barbara Pucker. „Mit dieser Partnerschaft möchten wir die Freude am Entdecken wecken und den Nationalpark für die Kinder unmittelbar erlebbar machen.“

„Kleine Hände pflanzen heute, was morgen groß wird – das durften unsere Kinder bereits im April beim gemeinsamen Bäumepflanzen mit Nationalpark-Ranger:innen erleben. Mit unserem auf mehrere Jahre angelegten Schwerpunktthema ,Wald‘ möchten wir ihre Neugier auf die Natur wecken und ihnen zeigen, welche Bedeutung Bäume und Wälder für unser Leben haben. Die Zusammenarbeit mit dem Nationalpark bereichert unseren Kindergartenalltag und macht die Natur für die Kinder mit allen Sinnen erlebbar“, sagt Kindergartenleiterin Sabrina Kaponig.

 

Text: Redaktion, Fotos: Thomas Suntinger

15. Oktober 2026 um