HGebJgB24: Heiße Phase der Übung „Blumenteufel 2018“ hat begonnen

Nun begann die heiße Phase der Übung, bei der das HGebJgB24 mit seinem deutschen Partnerverband aus Bad Reichenhall den Kampf in schwierigem Gelände übt.

Seit 7. Mai 2018 übt das Hochgebirgsjägerbataillon 24 mit seinem deutschen Partnerverband, der 4. Gebirgsjägerkompanie des Gebirgsjägerbataillons 231, in der Wattener Lizum. Am 14. Mai begann die heiße Phase der Übung „Blumenteufel 2018″. Nach dem Beziehen der Stellungen für die Verteidigung in den Tuxer Alpen auf über 2.300 Metern Seehöhe konnten erste feindliche Aufklärungskräfte aus dem Wipptal beobachtet werden. Die verteidigende Kompanie aus Bad Reichenhall wurde durch die eintreffende Schlechtwetterfront einer zusätzlichen harten Belastungsprobe unterzogen, teilt Oberstleutnant Thaddäus Weiler vom HGebJgB24 mit. Dienstagfrüh sei die Versorgung mit Verpflegung, Wasser, Wärmezelten und Heizmaterial angelaufen, um das Überleben im Hochgebirge sicherzustellen und damit die Kampfkraft für weitere Aufträge zu erhalten.

 

Die beiden Kommandanten bei der Planung an der Gebirgslagekarte

 

Da derzeit kein optimales Flugwetter herrscht, sorgen die Tragtiergruppen aus Bad Reichenhall und Hochfilzen mit ihren Haflingerpferden und Mulis für den Transport der benötigten Versorgungsgüter. Erklärtes Ziel der bi-nationalen Pilotübung ist es, unter erschwerten Bedingungen im extremen Hochgebirgsgelände effektiv zusammenzuarbeiten. „Ich erachte die deutsch-österreichische Zusammenarbeit für sehr wichtig. Gerade das gemeinsame Ausbilden und Üben im Gebirge stellt das Fundament für die erfolgreiche Auftragsdurchführung dar“, sagte Oberstleutnant Arno Schöberl, Kommandeur des Partnerverbandes aus Bad Reichenhall. Oberst Bernd Rott, Kommandant des HGebJgB24, betonte, dass Verfahren und Strategien unterschiedlich seien. Die Leistungsfähigkeit, Kameradschaft und persönliche Härte im Hochgebirgseinsatz verbinde die deutschen und österreichischen Gebirgsjäger und sei als Basis für eine weitere erfolgreiche Zusammenarbeit anzusehen.

 

Text: Redaktion, Fotos: Vizeleutnant Boris Kurnik