Herz-Jesu-Feuer leuchteten in ganz Osttirol

Auf Berghängen und Gipfelgraten in ganz Osttirol leuchteten am Samstag, 4. Juni, wieder Herz-Jesu-Feuer. Der Ursprung des Brauchtums geht auf das Jahr 1796 zurück.  

Vom Iseltal über den Lienzer Talboden bis in das Pustertal und das Tiroler Gailtal leuchteten Samstagnacht, 4. Juni 2016, wieder die Herz-Jesu-Feuer. Die Tradition der Feuer wird in Tirol seit dem Ende des 18. Jahrhunderts gepflegt. Der Ursprung reicht jedoch viel weiter zurück. Bergfeuer waren nämlich zu dieser Zeit fast die einzige Möglichkeit, mit Landsleuten über die Täler und Berge hinweg zu kommunizieren. Auch der Landsturm bei den Tiroler Freiheitskämpfen wurde mit Signalfeuern einberufen.

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Auf das Jahr 1796 geht das Herz-Jesu-Gelöbnis zurück. Angesichts des drohenden Krieges und auf Vorschlag des Stamser Abtes wurde das Land damals dem Herzen Jesu anvertraut. Als die Tiroler um Andreas Hofer überraschend gegen die Franzosen und Bayern siegten, wurde der Herz-Jesu-Sonntag zum hohen Feiertag und die Bergfeuer zur Tradition.

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Philipp Brunner hielt für uns einige der Herz-Jesu-Feuer in Lienz und Leisach in Bildern fest. Auch beim traditionellen Fackelschwimmen der Wasserrettung Lienz an der Isel im Stadtbereich in der gleichen Nacht war er mit seiner Kamera dabei.

Text: Raimund Mühlburger, Fotos: Brunner Images

06. Juni 2016 um