Land investierte 2015 ca. 6,3 Mio. Euro in Osttirols Straßen
Etwa 600 Arbeitsplätze werden in Tirol durch den Straßenbau gesichert. Insgesamt wurden im ablaufenden Jahr rund 66,5 Mio. Euro in das Straßen- und Radwegenetz investiert.
Mit den Investitionen in das Straßen- und Radwegenetz durch das Land werden rund 600 Arbeitsplätze in der Bauwirtschaft, in der Bauindustrie sowie bei den Dienstleistern und Zulieferbetrieben gesichert. „Mit unserem Straßenbauprogramm sorgen wir daher nicht nur für sichere und zeitgemäße Straßenverbindungen, sondern leisten auch einen wesentlichen Beitrag zur Beschäftigung“, so Straßenbaureferent LH-Stv. ÖR Josef Geisler. Die im Zusammenhang mit dem Straßenbau stehenden Aufträge würden zu fast 100% an heimische Betriebe vergeben und von direkt in den Bezirken ansässigen Firmen ausgeführt.
Ein Großteil des Straßenbauprogramms 2015 mit einem Volumen von 66,45 Mio. Euro wurde in den Tiroler Seitentälern umgesetzt. Zu den größten Bauvorhaben im ablaufenden Jahr zählen die Niklasgalerie an der Reschenstraße mit einem Bauvolumen von 8,4 Mio. Euro sowie die Beseitigung der Katastrophenschäden an der Sellrainstraße. Etwas weniger als die Hälfte des Bauvolumens wurde für den Neu- und Ausbau der insgesamt 2.300 Kilometer Landesstraßen aufgewendet. 20,5 Mio. Euro flossen in die bauliche Erhaltung, weitere 13 Mio. Euro in die Beseitigung von Katastrophenschäden. In Osttirol wurden insgesamt etwa 6,3 Mio. Euro in Projekte bzw. Maßnahmen des Baubezirksamtes Lienz investiert – drei Mio. Euro betrafen den Neu- und Ausbau, zweieinhalb Mio. Euro die Erhaltung von Straßen und Radwegen sowie 800.000 Euro die Beseitigung von Katastrophenschäden.
Text: Raimund Mühlburger, Foto: Baubezirksamt Lienz


