Kunst aus Osttirol gestaltet Aufbahrungshalle in Kärnten

Mit der Arbeit „gondola“ gestaltete der Matreier Künstler Dr. Peter Raneburger die Aufbahrungshalle Pöckau-Lind in der Kärntner Marktgemeinde Arnoldstein.

Der Name „gondola“ steht in Peter Raneburgers Konzept als Metapher für Übergang, Überfahrt oder Transformation. Im vergangenen April hat der Matreier  den Wettbewerb für die künstlerische Gestaltung der Aufbahrungshalle Pöckauf-Lind in Arnoldstein gewonnen. Die nun fertiggestellte Arbeit füllt die gesamte Zentralwand des kleinen Besinnungsraumes aus. „Verwendet habe ich ein an sich simples Motiv, das uns allen Raum gibt – nämlich einen Ausschnitt des Himmels“, so der Osttiroler Künstler zu seiner Arbeit.

Inspiriert durch eine Fotografie der Hafenseilbahn von Barcelona seiner Tochter Miriam hat Raneburger anhand einer Wolkenformation, aus deren Mitte ein Lichtstrahl entspringt, die beiden Themenbereiche „Leben“ und „Sterben“ in seinem Bild vereint. „Die Emotion der Trauer, die überwiegend diesen Raum füllen wird, soll durch ein hoffnungsvolles Hinwenden zum Licht überwunden werden. Die Flüchtigkeit, die stete Veränderung der Formation an sich symbolisiert die Dynamik des Lebens und dessen Vergänglichkeit“, erklärt Peter Raneburger seine Gedanken zu diesem Werk.

Text: Raimund Mühlburger, Foto: Miriam Raneburger

 

13. November 2014 um