Bau-Zuschlag für Lienzer Dolomitenbad im September
Am 20. Februar wurde der Um- und Zubau des Dolomitenbades europaweit ausgeschrieben, die Bieterfrist endet am 24. März 2013, im September soll der Zuschlag erfolgen.
Voraussichtlich Anfang April werden die interessierten Bieter eingeladen, innerhalb von zwei Monaten ihr Angebot abzugeben. In den Sommermonaten sollten nochmals zwei Verhandlungsrunden im Gemeinderat stattfinden, bevor circa Mitte August das Schlussangebot stehen wird. Danach werde Anfang September in einer Gemeinderatssitzung die Zuschlagsentscheidung fallen, informierte Bgm. DI Elisabeth Blanik am 19.3. im Rahmen einer Pressekonferenz. „Allenfalls können sich die Termine noch ändern, der geplante Zeitrahmen ist jedoch durchaus realistisch. Dabei gehen wir von einer Gesamtkostenschätzung von circa 14,4 Millionen Euro, plus Index und Reserve, aus.“
Interessant ist auch die Tatsache, ob das Dolomitenbad nun doch mit einer Rutsche ausgestattet wird oder nicht. Lt. Elisabeth Blanik liegt, wie von der Gemeinderatsmehrheit zuletzt gefordert, nun auch die dafür notwendige Ausschreibung vor. Die Planungsexperten haben Kosten in der Höhe von circa 950.000 Euro errechnet. Falls die Gesamtkosten für das Dolomitenbad Neu bzw. die Offerte der Generalunternehmer weit unter dem von Architekt Machné kalkulierten Kostenrahmen liegen sollten, wäre die Realisierung der Rutsche möglich, erklärte die Lienzer Bürgermeisterin.
Eine Entscheidung in der Causa Dolomitenbad dürfte bereits gefallen sein: Die Energieversorgung für das Schwimmbad wird aller Voraussicht nach nicht – wie ursprünglich angedacht – über eine Grundwasser-Wärmepumpe gelöst, sondern mittels Anschluss an die Fernwärme erfolgen. Die Gegenüberstellung der Kosten angesichts eines attraktiven Angebotes von Seiten der Fernwärme-Betreibergesellschaft würde klar für diese Lösung sprechen. Nächste Woche sollte im Gemeinderat ein entsprechender Beschluss fallen.
Text: J. Hilgartner, Visualisierung: Machné Architekten
