In Leisach ist historische Liebesgeschichte zu sehen
Der Traditionsverein der Gemeinde Vigo di Cadore führt am Sonntag, 22. September, die mittelalterliche Liebesgeschichte „Margharita und Ainardo“ in Leisach auf.
Die Aufführung des mittelalterlichen Festspiels „Margharita und Ainardo“ auf dem Leisacher Kirchplatz ist ein weiteres Highlight im Jubiläumsmonat „50 Jahre Kirche zur Hl. Familie“. Franco Regalia, der Obmann des Traditionsvereines von Vigo die Cadore, einer Ortschaft in der italienischen Provinz Belluno, hatte sich an Dekan Mag. Bernhard Kranebitter gewandt und ihm vom historischen Hintergrund der Liebesgeschichte „Margharita und Ainardo“ erzählt.
Margharita von Leisach heiratete einst den Adeligen Ainardo da Vigo und stiftete mit ihm gemeinsam die kleine Kirche St. Ursula in Vigo. In Erinnerung an diese Verbindung feiert die Traditionsgruppe aus Oberitalien gemeinsam mit der Bevölkerung am Sonntag, 22. September, um 8.45 Uhr, den Gottesdienst in der Leisacher Pfarrkirche, in der zu Beginn des 14. Jahrhunderts vermutlich die Vermählung von Margharita und Ainardo stattgefunden hat.
Anschließend führt der Traditionsverein aus Vigo di Cadore das mittelalterliche Festspiel „Margharita und Ainardo“ am Kirchplatz auf und wird mit den „Adeligen“ in mittelalterlichen Gewändern, mit Trommlern, Fahnenschwingern, Schwertkämpfern, Tänzerinnen und Bogenschützen das Publikum erfreuen.
Text: Raimund Mühlburger, Foto: Pfarre zur Hl. Familie
