Matrei in Osttirol: „Parkweg Schloss Weißenstein“ offiziell eröffnet
Der neue Themenweg – ein Gemeinschaftsprojekt der Felbertauernstraße AG und des Nationalparks Hohe Tauern – verbindet die Geschichte von Schloss Weißenstein und der Felbertauernstraße mit der Artenvielfalt der Region.
Der leicht begehbare, familien- und seniorengerechte Themenweg wurde am Freitag, 23. Oktober, offiziell eröffnet. Er führt direkt vom Matreier Ortszentrum oder vom Prosseggweg aus in den idyllischen Park von Schloss Weißenstein und zeichnet sich durch beeindruckende Altbaumbestände und artenreiche Wiesen aus. Highlights entlang des Weges sind die schmiedeeisernen Figuren des bekannten Matreier Kunstschmieds Erich Trost. Die beeindruckenden Figuren befanden sich früher im „Zedlacher Paradies“.
Nationalpark-Direktor Florian Jurgeit im Gespräch mit Kunstschmied Erich Trost
Je nach Aufenthaltsdauer an den Stationen sollten für den rund 1 km langen Themenweg rund zwei Stunden (hin und retour) eingeplant werden. Die Höhendifferenz beträgt rund 100 Meter. Sitzbänke laden zum Verweilen und Genießen des idyllischen Ambientes ein.

An elf Stationen erfährt man spannende Details rund um die hier lebenden Tiere und Pflanzen, über die wechselvolle Geschichte von Schloss Weißenstein sowie über die Felbertauernstraße. Die Stationen bieten unter anderem einen Einblick in das verborgene Leben im Waldboden, lassen Eichhörnchen und Dachs sprechen, zeigen historische Ansichten des Schlosses und bringen die Geschichte des wichtigen Alpenübergangs näher.

„Ich freue mich sehr, dass die Nationalparkverwaltung hier gemeinsam mit der Felbertauernstraße AG einen so attraktiven Themenweg gestalten konnte. Hier werden die Natur, die Geschichte von Schloss Weißenstein und der Felbertauernstraße mit der Bevölkerung verbunden. Die von Künstler Erich Trost geschaffenen Figuren – wie der große Bär und die Ameisen – machen den Parkweg in diesem einzigartigen Ambiente zu einem besonderen Erlebnis – für Einheimische wie für Gäste gleichermaßen“, betonte Naturschutzlandesrat René Zumtobel.
Text: Raimund Mühlburger, Fotos: Osttirol heute/Mühlburger, FAG










