OSG: Wohn- und Reihenhausanlage „Kals-Unterburg 17+18″ feierlich eingeweiht

Bereits im November 2025 wurden zwölf Mietkaufwohnungen und vier Reihenhäuser an ihre neuen Mieterinnen und Mieter übergeben. Am Donnerstag, 1. Oktober, wurde die Wohnanlage offiziell eingeweiht.

Die Wohnanlage befindet sich auf einem 4.438 m² großen Grundstück, das die Osttiroler gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungsgenossenschaft bereits im Jahr 2020 erworben hatte. Gemeinsam mit der Gemeinde Kals am Großglockner führte die OSG einen Architektenwettbewerb durch. Der Sieger, die Schneider Lengauer Pühringer ZT GmbH, wurde mit der Planung der ersten Baustufe beauftragt.

Ursprünglich waren acht Reihenhäuser und zwölf Wohnungen vorgesehen. Während der Bauphase ging die Nachfrage jedoch deutlich zurück, weshalb die OSG entschied, nur vier der ursprünglich geplanten acht Reihenhäuser zu errichten. Bei der Schlüsselübergabe Ende November des vergangenen Jahres waren noch sieben Einheiten frei. Zehn Monate später sind alle Einheiten vermietet. Laut OSG-Geschäftsführer Wolfgang Wilhelmer waren vor allem die zentrale Lage und die leistbaren Mieten dafür ausschlaggebend.

Der Geschäftsführer betonte, dass die Wohnungen und Reihenhäuser mit einer Fläche von 49 bis 100 m² nicht nur durch ihre modernen Privatbalkone und Privatgärten überzeugten, sondern auch durch eine besonders nachhaltige und hochwertige Ausstattung. Bei der Planung wurde der Fokus auf eine energieeffiziente Bauweise gelegt, die unter anderem dreifachverglaste Fenster, Fußbodenheizung sowie eine kontrollierte Wohnraumlüftung umfasst. Eine Photovoltaikanlage ist Teil der Standardausstattung.

Jede Wohnung ist mit einem überdachten Autoabstellplatz sowie einem Kellerabteil ausgestattet. Die Anlage umfasst außerdem Besucherparkplätze, einen gemeinsamen Fahrradabstellraum, einen Müllraum sowie einen Kinderspielplatz.

Die Kosten des Projekts betrugen rund 4,57 Millionen Euro. Finanziert wurde die Anlage durch ein Wohnbauförderungsdarlehen, eine Niedrigenergieförderung, ein Bankdarlehen bei der Lienzer Sparkasse, Zuschüsse des Landes Tirol für strukturschwache Gebiete, Eigenmittel der OSG sowie durch Finanzierungsbeiträge der Bewohnerinnen und Bewohner.

Die feierliche Segnung der Anlage nahm Dekan Ferdinand Pittl vor.

 

 

Text: Redaktion, Foto: OSG

05. Oktober 2026 um