Innichen: „Heugabel“ feierte 25-jähriges Jubiläum

Strahlendes Wetter, viele Besucherinnen und Besucher, beste Stimmung: Die 25. Ausgabe der „Heugabel“, des traditionellen Handwerks- und Bauernmarktes in Innichen, am 12. und 13. September wurde zu einem rundum gelungenen Jubiläumsfest.

Was vor 25 Jahren am Michaelsplatz begann, entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einer beliebten Veranstaltung mit großer Strahlkraft. Schon bald wurde der ursprüngliche Veranstaltungsort zu klein, und die Heugabel wuchs stetig weiter. Heute steht sie wie kaum eine andere Veranstaltung für die gelungene Verbindung zwischen Landwirtschaft, Tourismus, Handwerk und Gastronomie.

 

 

Der Name „Heugabel“ bringt diese Verbindung treffend zum Ausdruck: Das „Heu“ steht für die bäuerlichen Produkte und die Landwirtschaft, die „Gabel“ für Gastronomie, Genuss und kulinarische Tradition. Ein ganz wesentlicher Teil des Erfolges der Heugabel sind die vielen treuen Standbetreiberinnen und Standbetreiber, die den Markt Jahr für Jahr mit Leben füllen.

Einige von ihnen sind sogar seit der allerersten Ausgabe mit dabei und wurden anlässlich des 25-jährigen Jubiläums besonders geehrt. Ein kleines Dankeschön erhielten die Schwestern Dora und Annelies Kirchler, Dorothea Kofler sowie Fritz und Annemarie Sulzenbacher, die der Heugabel seit nunmehr 25 Jahren die Treue halten.

 

 

Doch auch viele weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden für ihre langjährige Verbundenheit ausgezeichnet – für 20, 15 und 10 Jahre Teilnahme. Bürgermeister Klaus Rainer und Dieter Wurmböck, Präsident des Tourismusvereins, nutzten die Gelegenheit, um allen Beteiligten ihren herzlichen Dank auszusprechen.

Hanna Erharter betonte, wie wichtig gerade die Menschen hinter den Marktständen für den besonderen Charakter der Heugabel sind. „Viele von ihnen kommen seit Jahren immer wieder nach Innichen, bringen ihre Produkte, ihr Handwerk und ihre Geschichten mit und tragen maßgeblich dazu bei, dass der Markt zu dem geworden ist, was er heute ist. Über die Jahre sind nicht nur schöne Begegnungen und Freundschaften entstanden, es fühlt sich inzwischen fast wie eine große Familie an.“

 

 

Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Die Bauernjugend, die Bäuerinnen und die Senioren im Bauernbund verwöhnten die Gäste mit lokalen und traditionellen Gerichten. Ergänzt wurde das kulinarische Angebot durch Spezialitätenwochen in den Gastbetrieben Innichens, die den Gedanken der Heugabel auch über den Markt hinaus weitertragen. Besonders gefreut haben sich die Veranstalter über den Besuch von Landesbäuerin Antonia Egger.

 

 

Die 25. Ausgabe der Heugabel hat einmal mehr gezeigt, wie gut die Zusammenarbeit zwischen Tourismus und Landwirtschaft in Innichen funktioniert. Gemeinsam gelingt es, regionale Produkte, bäuerliche Tradition, heimische Küche und gelebtes Brauchtum authentisch zu präsentieren und gleichzeitig ein Fest zu schaffen, das Einheimische und Gäste gleichermaßen begeistert.

 

 

Text: Redaktion, Fotos: lunah photo

28. September 2026 um