Kolland Topsport Elite gewinnt den 39. Red Bull Dolomitenmann

Nach Tagen intensiven Regens macht Lienz seinem Ruf als Sonnenstadt alle Ehre: Bei Traum-Bedingungen ging am Samstag, 12. September, in den Lienzer Dolomiten der 39. Red Bull Dolomitenmann über die Bühne.

Mit dem Kenianer Richard Atuya, dem Italiener Tobias Grossrubatscher, dem Österreicher Mario Bair und Tillmann Röller aus Deutschland gewann ein Kolland Topsport-Team zum neunten Mal in Serie den Teambewerb in den Lienzer Dolomiten. Bestes Damenquartett war das Red Bull Team mit Judith Wyder aus der Schweiz sowie den Österreicherinnen Viktoria Brunner, Laura Stigger und Sophia Piaskowski.

Das internationale Herren-Siegerteam mit der Startnummer eins sollte auch im Ziel seiner Nummer gerecht werden, konnte die Führung aber erst auf der Mountainbikestrecke erobern. Der Ötztaler Mario Bair legte mit seiner Aufholjagd den Grundstein zum Triumph. „Ich bin zum ersten Mal dabei und wusste nicht, ob mir die Strecke liegt, konnte aber ziemlich abliefern. Bei der Übergabe im Dolomitenstadion hatte ich zwei Minuten Rückstand. Als ich den Führenden einholte, bin ich all in gegangen und jetzt überglücklich, dass wir den Sieg heimbringen konnten“, so Premierensieger Mario Bair, der auch den Tagessieg in seiner Disziplin einfuhr.

 

Mit ihrer Laufleistung legte die Schweizerin Judith Wyder die Basis für den späteren Sieg ihres Red Bull Damenteams.

 

Erwartet stark performte das Red Bull Damen Team rund um Mountainbike Weltmeisterin Laura Stigger, die wie ihr Pendant bei den Herren auch erstmals am Start stand und ebenso siegreich war. „Mein Rennen war mit sehr viel harter Arbeit verbunden, umso glücklicher bin ich, dass wir mit so großem Abstand heute das beste Damenteam sind“, so Stigger.

Die beiden Vorjahressieger Patrick Kipngeno und Aaron Durogati bleiben zwar unter den persönlichen Bestleistungen und ihren Streckenrekorden, gewannen aber dennoch ihre Disziplinenwertung. Für den Kenianer ist es 2026 der vierte Sieg auf der Berglaufstrecke, Gleitschirmpilot Durogati siegte beim Dolomitenmann zum sechsten Mal.

 

Schroff und atemberaubend zugleich boten die Lienzer Dolomiten einmal mehr die perfekte Kulisse für den Red Bull Dolomitenmann.

 

Die Altersspanne der 20 Profi-Teams und mehr als 80 Amateur-Mannschaften ist ebenso beeindruckend wie die Vielfalt des Starterfeldes: Der jüngste Teilnehmer ist gerade einmal 17 Jahre alt, der älteste bringt mit 65 Jahren jede Menge Erfahrung mit an den Start. Und während an der Spitze hochkarätig besetzte Profi-Teams um den Sieg kämpften, zeigt ein Blick auf die Amateure, wie tief der Red Bull Dolomitenmann längst in unterschiedlichsten Berufs- und Lebenswelten verwurzelt ist.

Teams mehrerer Universitätskliniken stellten sich ebenso der Herausforderung wie Mannschaften aus der Finanzbranche. Steuerberater tauschten Schreibtisch gegen Berg und Wildwasser, Installateure kämpften um Sekunden und auch Medienunternehmen schickten ihre „Härtesten“ ins Rennen. Unterschiedlicher könnten die Teilnehmer:innen kaum sein – doch am Red Bull Dolomitenmann-Tag verbindet sie alle dasselbe Ziel: als Vierer-Team gemeinsam die Grenzen des Machbaren auszuloten und den Mythos Red Bull Dolomitenmann zu bezwingen.

 

 

Text: Redaktion, Fotos: Red Bull Content Pool, Mirja Geh, Lukas Pilz

13. September 2026 um