MölltalSound: vom Geburtstagsständchen zur gefragten Partyband

Was vor acht Jahren in Rangersdorf als kleines Ständchen auf einer Geburtstagsfeier begann, hat sich unter dem Namen „MölltalSound“ mittlerweile zu einer der aktuell gefragtesten Partybands Österreichs entwickelt.

„Am Anfang unserer gemeinsamen Reise als Band stand“, wie die Zwillingsbrüder Marco und Rene und ihr Cousin Florian schmunzelnd berichten, „kein großer Plan, sondern ein Familienfest. Für die Geburtstagsfeier unserer Tante bereiteten wir zwei Lieder vor – und ernteten dafür viel Applaus. Aus diesem ersten Auftritt entwickelte sich dann rasch die Idee, eine eigene Band zu gründen.“ Ab 2018 begannen die drei Mölltaler gemeinsam mit Kollegen ihr eigenes Profil zu schärfen und sich einen Namen aufzubauen. Die Musiker wuchsen sprichwörtlich zusammen und entwickelten sich Schritt für Schritt von einer kleinen Oberkrainer-Formation hin zu einer der gefragtesten jungen Partybands Österreichs. Heute sind neben Marco und Rene Zlöbl sowie Florian Kranabether auch Elias Wallner und Fabian Angerer mit an Bord. Alle fünf Musiker sind Anfang 20 – und genau diese junge Energie ist auch auf der Bühne spürbar. Rund 60 Auftritte, die sie in verschiedene Bundesländer Österreichs, nach Deutschland und Italien, in die Schweiz und die Niederlande führen, stehen pro Jahr auf ihrem Programm.

 

Heute absolvieren die fünf jungen Musiker bis zu 60 Auftritte pro Jahr. Live erleben kann man sie am 19. und 20. September 2026, wenn am Sportplatz Rangersdorf die zweite Auflage des Mölltal Sound Festes über die Bühne geht.

 

Musikalisch lässt sich MölltalSound nur schwer in eine Schublade stecken. Volksmusik gehört ebenso zum Repertoire wie Evergreens und aktuelle Hits. Entscheidend ist für die Musiker vor allem der direkte Kontakt zum Publikum. Ihr energiegeladener und authentischer Live-Sound soll Menschen unterschiedlichster Altersgruppen erreichen – und genau das scheint auch bestens zu funktionieren. Längst findet der Erfolg nicht mehr nur auf der Bühne statt. Auch in den sozialen Medien hat Mölltal-Sound eine beachtliche Fangemeinde gewonnen. Knapp 40.000 Menschen folgen der Band mittlerweile auf Instagram, plattformübergreifend sind es mehr als 65.000. Die kurzen Videos der fünf Musiker aus dem Möll- und Drautal wurden bereits mehrere Millionen Mal angesehen. Damit ist die Band auch für die etablierte Musikszene interessant geworden. Wie gefragt MölltalSound inzwischen ist, zeigt sich unter anderem daran, dass die fünf Möll- und Drautaler heuer auch auf der Wiener „Kaiser Wiesn“, dem größten Oktoberfest Österreichs, auftreten werden.

Für die Fans in der Heimat veranstaltet MölltalSound in Kürze zum zweiten Mal das Mölltal Sound Fest. „Nach der erfolgreichen Premiere vor zwei Jahren wollen wir auch 2026 wieder zahlreiche Besucher:innen aus nah und fern ins Mölltal locken“, freuen sich die fünf Bandmitglieder auf das Event am 19. und 20. September 2026 am Sportplatz Rangersdorf. Neben der Gastgeberband werden auch Marc Pircher, Brennholz, JF Jungfidel, die Glockner Kryner, De Klamoja und DJ Zufällig zu sehen und zu hören sein. Eine besondere Rolle spielt dabei auch ein Gewinnspiel: Vereine, die vorab mindestens 15 Tickets für den Samstagabend erwerben, nehmen automatisch an der Verlosung teil und können einen kostenlosen Auftritt von Mölltal-Sound bei ihrer eigenen Veranstaltung gewinnen. Die Ziehung erfolgt am 19. September live auf der Bühne.

Tickets für das Mölltal Sound Fest sind bis 13. September online erhältlich und am Samstagabend an der Abendkassa. Der Eintritt am Sonntag erfolgt auf Basis freiwilliger Spenden. Alle Infos zum Fest sowie Tickets und die Bedingungen fürs Vereinsgewinnspiel sind unter moelltalsound.com/fest zu finden.

 

Vom improvisierten Geburtstagsständchen zur gefragten Liveband und auf die großen Bühnen des Landes: Die Geschichte von  MölltalSound zeigt, wie aus musikalischer Leidenschaft, Freundschaft und viel Spielfreude etwas ganz Besonderes entstehen kann. Und die fünf jungen Musiker aus dem Möll- und Drautal scheinen dabei noch lange nicht am Ende ihrer Reise angekommen zu sein. Im Bild von links nach rechts: Florian Kranabether, Fabian Angerer, Rene Zlöbl, Marco Zlöbl und Elias Wallner

 

Text: Elisabeth Hilgartner, Fotos: © Manuel Zloebl, Valentino Zippo

10. September 2026 um