ID Austria Servicetour: Staatssekretär und Hopfgartner Bürgermeister zogen Bilanz

Der Hopfgartner Bürgermeister Markus Tönig hat als Vertreter einer Registrierungsgemeinde bei der Pressekonferenz am 15. Dezember mit Staatssekretär Alexander Pröll seine Erfahrungen mit der ID Austria mitgeteilt und unterstützend mitgewirkt.

Von Juli bis Dezember 2025 bot die ID Austria Servicetour 220 Servicestopps in ganz Österreich und hat einen deutlichen Schub bei Neuregistrierungen ausgelöst – nämlich 900.000. Bei den Tourstopps konnten Bürgerinnen und Bürger ihre ID Austria vollständig registrieren und aktivieren lassen, eine praktische Einführung in die digitalen Services direkt am eigenen Smartphone erhalten und technische Unterstützung bei individuellen Fragen in Anspruch nehmen.

„Ich freue mich, dass das Angebot der ID Austria Servicetour von den Menschen so gut angenommen wurde. Die bundesweite Serviceoffensive unter dem Motto ,Das Amt kommt zu den Menschen und nicht umgekehrt‘ zeigt deutlich, wie wichtig direkte Beratung und niederschwellige Unterstützung sind. Unser Ziel ist es, die ID Austria als selbstverständlichen Bestandteil im Alltag zu integrieren – als zentraler Zugangsschlüssel zu effizienten, digitalen Verwaltungsservices“, betonte Staatssekretär Alexander Pröll.

Am 20. Juni 2025 startete die neue App „ID Austria“ und löste mit zahlreichen Verbesserungen die App „Digitales Amt“ ab. Bereits in den ersten Wochen nach dem Start der Serviceoffensive wurden doppelt so viele Neuregistrierungen wie im Vergleichszeitraum des Vorjahres verzeichnet. Die starke Nachfrage führte bereits im September dazu, dass die ursprünglich bis Oktober geplante Tour bis Ende des Jahres verlängert wurde.

Insgesamt werden mittlerweile rund 4,8 Millionen Registrierungen der digitalen Identität verzeichnet. Damit nutzt bereits ein beträchtlicher Teil der österreichischen Bevölkerung die ID Austria aktiv im Alltag.

Zusätzlich wurden bereits über eine Million digitale Führerscheine aktiviert, was die hohe Akzeptanz mobiler Ausweise deutlich macht. Ebenso erfreut sich der digitale Zulassungsschein großer Beliebtheit und verzeichnet ebenfalls mehr als eine Million aktive Nutzungen. Diese Zahlen zeigen, dass digitale Dokumente zunehmend als vollwertige Alternative zu physischen Nachweisen wahrgenommen werden.

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist die enge Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern und Gemeinden. Mittlerweile sind 509 neue Gemeinden als ID Austria Registrierungsstelle tätig. Damit stehen über 1.350 Gemeinden österreichweit als Anlaufstellen zur Verfügung – 97 davon bieten auch Registrierungen für ausländische Staatsangehörige an.

„Die ID Austria erleichtert den Alltag unserer Bürgerinnen und Bürger spürbar – und genau darum geht es. Das Projekt der Servicetour zeigt deutlich: Wenn alle mitziehen, kann man vieles gemeinsam schaffen: Daher meine Empfehlung, das bemerkenswerte Angebot des Bundes anzunehmen und sich als Registrierungsgemeinde anzuschließen“, so Bürgermeister Markus Tönig.

Ausgehend von der Erfolgsgeschichte der ID Austria folgt nächstes Jahr der nächste Schritt hin zur europäischen digitalen Brieftasche: Mit der EUDI-Wallet werden zukünftig noch mehr digitale Angebote für Bürgerinnen und Bürger geschaffen, die EU-weit nutzbar sind.

 

Text: Redaktion, Foto: Bundeskanzleramt

15. Dezember 2025 um