Feierstimmung: 35. Dolomitenmann geht am 10. September in Lienz über die Bühne

Auch die Zuschauerhotspots auf der Moosalm, am Iselkatarakt und im Dolomitenstadion werden nach zweijähriger Pause mit Rahmenprogramm und Live-Moderation wieder bespielt.

2022 herrscht beim Red Bull Dolomitenmann in Lienz Feierstimmung. Nicht nur die Athleten, die es über die Ziellinie schaffen, haben allen Grund zum Jubeln. Die inoffizielle Weltmeisterschaft des extremen Outdoor Teamsports begeht, beläuft, befährt und befliegt mit der Austragung am Samstag, 10. September, das 35. Bestandsjubiläum.

 

Der Schweizer Rémi Bonnet will bei der 35. Auflage des Red Bull Dolomitenmanns seinen Vorjahressieg in der Berglaufwertung verteidigen.

 

Die sportlichen Parameter des Red Bull Dolomitenmanns haben sich seit der 1. Austragung am 11. September 1988 nicht verändert. Bei der Premiere waren 204 Athleten in 51 Teams gemeldet. Härte, Kondition, Ausdauer und Durchhaltevermögen pur – der Zutatenmix macht den Red Bull Dolomitenmann auch im 35. Jahr zum Anziehungsmagnet für Berufs- und Hobbyathleten, die das Extreme suchen.

12 Kilometer Berglauf über 2.000 Höhenmeter, ein Paragleitflug vom hochalpinen Start auf 2.441 Meter ins Dolomitenstadion, 1.600 Mountainbike-Höhenmeter über 19 Kilometer bergauf und 13 Kilometer downhill und nach einem 7 Meter Startsprung eine 6 Kilometer lange Kajak Regatta mit finalem 500 Meter Zielsprint auf den Lienzer Hauptplatz – das erwartet die Athleten am 10. September in den Lienzer Dolomiten.

 

Mountainbiker Fabian Costa beim Dolomitenmann 2021

 

Warum Werner Grissmann 1988 den Red Bull Dolomitenmann aus der Taufe hob und warum der Teambewerb heute so aktuell ist, wie vor 35 Jahren, begründet er so: „Mein Traum war es, im Stadion der Lienzer Dolomiten die besten Outdoor Professionisten der Welt zu versammeln und ihnen eine Bühne zu geben. Das Wichtigste dabei war der Teamgedanke und dass die besten ihres Faches eine Gemeinschaft bilden und rein aus Muskelkraft die vier Elemente bezwingen – so wie bei einer 4X100 Meter-Staffel. Wenn ich heute zurückblicke, sehe ich zwei Dinge, die aktueller sind wie vor 35 Jahren: Der Team-Gedanke, also das Wissen, dass man gemeinsam viel mehr erreichen kann als alleine. Das Zweite ist der Trend zurück zur Natur. In einer Welt des Informations- und Möglichkeitüberflusses ist die Natur, sind die Elemente, ein Anker für jeden von uns. Die Bewegung in der Natur erdet und bringt die Menschen ein Stück näher zu sich selbst – und das ist in unsicheren Zeiten wie diesen wichtiger denn je.“

 

Der Sillianer Wendelin Ortner war bei allen bisherigen 34 Dolomitenmann-Bewerben als Gleitschirm-Pilot am Start.

 

Seit 1988 standen 3.180 Teams und 12.720 Sportler am Start in Lienz. Einer, der von allen bisherigen 34 Bewerben erzählen kann, ist der Sillianer Wendelin Ortner. Der Paragleitpionier geht am 10. September mit einem Team ins Rennen, das an Erfahrung und Erfolgen nicht zu überbieten ist. Die Anziehungskraft des Red Bull Dolomitenmanns ist für den studierten Forstwirt und Paragleit-Fluglehrer auch im 35. Jahr ungebrochen. Sein Red Bull Legenden Team mit Markus Kröll, Roland Stauder und Harald Hudetz ist mit den absoluten Top-Teams auf Augenhöhe.

Zuschauer Hotspots und Liveacts

Heiß begehrt ist der Red Bull Dolomitenmann bei seinen Fans und dem Live-Publikum nicht nur ob des spektakulären Sportprogramms. Bei freiem Eintritt rocken am Freitag die Bands MAYA und Möwe die Ö3 Bühne am Lienzer Hauptplatz. Am Samstagabend heizt Chartsstürmer Thorsteinn Einarsson den Dolomitenmann-Fans ein. Auch die beliebten Zuschauerhotspots auf der Moosalm, am Iselkatarakt und im Dolomitenstadion werden nach zweijähriger Pause mit attraktivem Rahmenprogramm und mitreißender Livemoderation wieder bespielt.

 

Text: Redaktion, Fotos: Red Bull Content Pool

12. August 2022 um