Martin Weißkopf bei Hohe Tauern Trophy Zweiter
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Rund hundert SkibergsteigerInnen bewältigten am Samstag, 6. April 2013, die anspruchsvolle Strecke im Angesicht des Großvenedigers – Alexander Fasser aus Lermoos siegte.
Das hochkarätig besetzte Teilnehmerfeld aus vier Nationen hatte drei Aufstiege mit insgesamt 1 600 Höhenmetern im freien Gelände, eine Tragepassage und drei Abfahrten zu überwinden, die Damen und Jugendklassen starteten auf einer etwas verkürzten, aber nicht weniger anspruchsvollen Strecke. Der Taurisker Sport Club Osttirol als Veranstalter rechnete im Vorfeld des sportlichen Events in Matrei i.O. mit eher widrigen Verhältnissen, nachdem für den Renntag 6. April 2013 Schlechtwetter prognostiziert war. Am Samstagmorgen herrschte im Tal noch dichter Nebel, doch auf der Höhe war bereits blauer Himmel zu sehen. Pünktlich zum Start lichteten sich auch im Tal die Wolken und ein Schönwetterfenster tat sich auf. Mit vereister Spur im Aufstieg und Bruchharsch in der Abfahrt waren die Bedingungen für die Rennläufer jedoch trotzdem als andere als einfach.
Sieger Alexander Fasser beim Aufstieg im Bereich der Grünseehütte auf 2 200 Metern Seehöhe
Als Schnellster der Herren kam der Nordtiroler Nationalteam-Athlet Alexander Fasser aus Leermoos ins Ziel. Er holte sich mit einer Zeit von 1:26:04,3 den österreichischen Meistertitel. Zweiter und damit Vize-Staatsmeister wurde mit einer Minute Rückstand Lokalmatador Martin Weißkopf aus Prägraten a. Gr., wie Fasser Mitglied des ASKIMO-Nationalteams. Knapp hinter Weißkopf sicherte sich der Salzburger Jakob Herrmann nicht nur den dritten Rang bei der Hohe Tauern Trophy, sondern auch den Gesamtsieg im Dynafit Austria Skitour-Cup. Mit einem siebten Platz konnte sich auch der Prägratner Martin Islitzer über ein Top Ten-Ergebnis bei den österreichischen Meisterschaften freuen.
Um den Gesamtsieg im Cup ging es auch bei den Damen. Sylvia Berghammer aus Deutschland sammelte durch einen dritten Rang in der Damenklasse wertvolle Punkte und überholte damit die bislang führende Salzburgerin Michaela Essl, die in Osttirol nicht am Start war. Der erste Rang in dieser Klasse ging an Lydia Prugger, einen Platz am Stockerl gab es auch für die Vorarlbergerin Michaela Feurle. Als Überraschung des Tages erwies sich der Vorarlberger Daniel Zugg in der Juniorenklasse. Das erste Mal bei einem Cuprennen mit dabei, sicherte er sich den Meistertitel. Die Siege und Titel in den Cadetklassen gingen an die Nationalteam-Athletin Ina Forchthammer (Salzburg) und Jakob Siedler (Tirol), die ersten Plätze der Mastersklassen an Judith Graßl (GER) und Manfred Holzer (Tirol).
„Martin Gas“ hatten die Fans der beiden Nationalteam-Skibergsteiger Martin Islitzer und Martin Weißkopf zum Anfeuern in den Schnee gesprayt. Weißkopf (Bild) wurde bei den österreichischen Meisterschaften schließlich Zweiter, Islitzer Siebenter.
In der Hobbyklasse hatten die SkibergsteigerInnen den Aufstieg vom Matreier Tauernhaus bis zur Grünseehütte zu bewältigen. Schnellster war in dieser Klasse Lokalmatador Ingemar Wibmer aus Matrei, er bewältigte die 723 Höhenmeter in einer Zeit von 35 Minuten und 58,4 Sekunden. In dieser Klasse zählte allerdings, wer der Mittelzeit von 1:09:32,9 am Nächsten kam. Es siegte Agostino Pace aus Italien (1:02:40,2) vor Monika Unterwurzacher aus Prägraten (1:02:36,7) und Beatrice Winkler aus Vorarlberg (0:59:59,2).
Ergebnislisten hier zum Download
Text: Raimund Mühlburger, Fotos: Brunner Images, R. Mühlburger, Alexander Lugger, Andreas Renner, Video: youtube
