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St. Jakob: Bergrettung übte grenzüberschreitend

Im Bereich der Jagdhausalmen übten die Bergrettungs-Ortsstellen Sand in Taufers und Defereggental gemeinsam – Übungsannahme waren zwei abgestürzte Wanderer.

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Zwei Wanderer sind in der Arventalbachklamm östlich der Jagdhausalmen abgestürzt – das war die Übungsannahme bei der von Siegfried Kristler, Obmann der Bergrettung Defereggental, am Samstag, 6. August 2016, organisierten grenzüberschreitenden Übung. Bezirkshauptfrau Dr. Olga Reisner und der St. Jakober Bgm. Ingo Hafele wohnten der Übung als Beobachter bei.

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Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Bergrettungs-Ortsstellen diesseits und jenseits des Stallersattels, das gegenseitige Kennenlernen innerhalb der Mannschaften, verschiedene Bergetechniken sowie die funktechnische Kommunikation innerhalb der beiden Ortsstellen standen im Mittelpunkt dieser Übung. „Bestens bewährt hat sich auch wieder das Gatewaygerät unserer Ortsstelle“, so Siegfried Kristler. 

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Die zwei schwer verletzten Personen konnten von den rund 25 Bergrettern aus Süd- und Osttirol in knapp zwei Stunden geborgen werden. Mittel dazu waren eine so genannte „Seilbahnbergung“ und eine klassische Steilwandbergung. „Ich gratuliere der Bergrettung Defereggental und der Bergrettung Sand in Taufers zu dieser äußerst qualitätsvollen und sinnhaften Übung im grenzüberschreitenden Bereich“, meinte die Bezirkshauptfrau. Laut Siegfried Kristler sei eine grenzüberschreitende Katastrophenprojektphase des Bezirkes Lienz mit dem Südtiroler Pustertal angedacht. Der grenzüberschreitende Katastrophenschutz sollte in Zukunft in allen beteiligten Gemeinden in den Fokus gerückt werden.

Text: Redaktion, Fotos: BR Defereggental