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IKB errichteten in Virgen drei Photovoltaik-Anlagen

Die drei PV-Anlagen wurden am 6. September von Bgm. Dietmar Ruggenthaler sowie IKB-Vorstandsdirektor Helmuth Müller offiziell in Betrieb genommen.

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IKB-Vorstandsdir. Helmuth Müller, Bgm. Dietmar Ruggenthaler und IKB-Vertriebsmanager Roland Zankl (v.l.n.r.) nahmen vor dem Bau- und Recyclinghof in Virgen die drei neuen PV-Anlagen im Bereich von öffentlichen Gebäuden offiziell in Betrieb.

 

Die drei neuen Photovoltaik-Anlagen beim Schwimmbad, Gemeindeamt sowie am Bau- und Recyclinghof erzeugen pro Jahr rund 74.000 Kilowattstunden Strom. „Inzwischen produzieren bei uns in Virgen Photovoltaikanlagen rund 400.000 kWh Strom. Wir verfügen in der Gemeinde über umfangreiche Auswertungen betreffend Gesamtpotenzial und Verfügbarkeit. Wir wissen auch, welche die hundert am besten für Sonnenstrom geeigneten Dächer sind“, so Bgm. Dietmar Ruggenthaler bei der offiziellen Inbetriebnahme der Anlagen am Mittwoch, 6. September 2017.

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Bgm. Dietmar Ruggenthaler: „Wichtig ist, dass wir von der Gemeinde aus in Sachen Sonnenstrom mit gutem Beispiel vorangehen. Deswegen haben wir in Zusammenarbeit mit den IKB und heimischen Betrieben drei optimal abgestimmte PV-Anlagen bei öffentlichen Gebäuden errichtet.“

 

Zusammen mit den Innsbrucker Kommunalbetrieben (IKB) wurden die drei neuen Anlagen bei öffentlichen Gebäuden der Gemeinde errichtet. „Unser Ziel ist es, Projekte im Energie- und Infrastrukturbereich nicht nur in Innsbruck, sondern auch als Partner von Gemeinden umzusetzen. Projekte setzen wir inzwischen tirolweit um. So wie bei den PV-Anlagen hier in Virgen übernehmen wir die komplette Abwicklung – von der Planung über die Finanzierung und Förderabwicklung bis hin zur Errichtung und zum Betrieb“, erklärte IKB-Vorstandsdirektor Helmuth Müller.

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IKB-Vorstand Helmuth Müller: „Ähnliche Projekte wie in Virgen haben wir bereits in Schwendt, Weer, Mutters und Zirl umgesetzt. Der Bereich Energieservices der IKB bietet für Gemeinden das passende Produkt- und Leistungsportfolio.“

 

Für Gemeinden bieten die IKB maßgeschneiderte Lösungen – von der Installation moderner Energieerzeugungsanlagen über die Umstellung auf LED-Straßenbeleuchtung bis hin zum Breitband-Ausbau. „Im Lienzer Talboden sind wir als IKB in Sachen Breitband-Ausbau Partner des dortigen Planungsverbandes und der beteiligten Gemeinden. In Innsbruck haben wir die Straßenbeleuchtung mit etwa 10.000 Lichtpunkten auf die moderne LED-Technik umgestellt“, berichtete Müller.

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Die PV-Anlage am Dach des Bau- und Recyclinghofes ist die größte der drei neuen Anlagen und produziert etwa 37.000 kWh Strom.

 

Von den rund 74.000 kWh Strom, welche die drei neuen PV-Anlagen in Virgen produzieren, werden etwa 30.000 kWh im Schwimmbad, Bau- und Recyclinghof sowie im Gemeindehaus selbst verbraucht, die restlichen ca. 44.000 kWh  zum OeMAG-Tarif in das Netz eingespeist. Auch bei der jüngst vom Virger Gemeinderat beschlossenen Errichtung einer Stromtankstelle wird die Gemeinde mit den IKB zusammenarbeiten. „Wir betreiben derzeit 30 Ladepunkte in Tirol. Zusätzlich bieten wir diese Dienstleistung auch Kunden – wie der Gemeinde Virgen – an. Wir planen und installieren leistungsfähige Ladestationen, die speziell auf die Bedürfnisse und Rahmenbedingungen vor Ort angepasst sind“, so IKB-Vertriebsmanager Roland Zankl.

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Text: Raimund Mühlburger, Fotos: Osttirol heute/Mühlburger, Expa Pictures/Groder