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Drei geprüfte „Facharbeiter der Bienenwirtschaft“

Margit Wolsegger aus Matrei, Sebastian Bauernfeind aus Kals und Manuela Lercher aus Iselsberg erhielten am 12.11. ihre Facharbeiterbriefe.

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Im Bild von li.n.re: Margit Wolsegger (Imkerei Vogelsang/Matrei), Sebastian Bauernfeind (BIO Imkerei Glocknerbiene - Kals/Matrei) und Manuela Lercher (Imkerei Lercher/Iselsberg)

 

Ebenso wie 22 Teilnehmer aus Kärnten, Steiermark und Salzburg absolvierten die drei Osttiroler die Ausbildung, die vom LFI Kärnten (Ländliches Fortbildungsinstitut der Landwirtschaftskammer) angeboten wird. In der einjährigen Kursreihe mit insgesamt 215 Stunden Theorie, 20 Stunden Praxis und im Rahmen mehrerer Betriebsbesichtigungen wurden die Imker in verschiedenen Fachbereichen (Biologie der Biene, Bienenpflege, Bienenkrankheiten und Schädlinge, Königinnenzucht, Bienenprodukte, Unternehmensführung, Rechnungswesen und Agrarpolitik) unterrichtet.

Die abschließende Beurteilung erfolgte anhand einer schriftlichen Facharbeit, zweier schriftlicher Prüfungen sowie weiterer mündlicher Prüfungen. Von den 25 angetretenen Teilnehmern konnten 23 Imker, unter ihnen alle drei Osttiroler, die Berufsbezeichnung *Facharbeiter Bienenwirtschaft* erwerben. Im Rahmen der Fachtagung der Imker im Bildungshaus Schloss Krastowitz in Klagenfurt wurden die Facharbeiterbriefe durch den Präsidenten der Landwirtschaftskammer Kärnten, ÖR Ing. Johann Mößler, überreicht. Zu den ersten Gratulanten zählten u.a. der Bezirksobmann der RGO Bienenzucht, Klaus Steiner, und Gesundheitswart Albert Mellitzer. Funktionäre wie Teilnehmer waren sich darin einig, dass fachlich gut gebildete Imker ein Garant für weiterhin beste Honig-Qualität sind. Anstehenden Herausforderungen im Bereich der Imkerei, wie dem Bienensterben oder Schäden durch Umwelteinflüsse, kann man durch laufende Fort- und Weiterbildung entgegensteuern.

Text: A. Hilgartner, Foto: Privat