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Nächtigungszahlen: plus sechs Prozent im August

Von einer erfreulichen Entwicklung können Osttirols Touristiker berichten: Alleine im August 2016 verzeichnete man rd. 400.000 Nächtigungen. Zuwachs in allen Regionen.

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TVBO-Obmann Franz Theurl und GF Barbara Nussbaumer können sich freuen.

 

Die Auswertung der Nächtigungszahlen zeigt aktuell einen deutlichen Zuwachs gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres – und dies ungeachtet der Tatsache, dass der Sommer 2015 ein erfolgreicher war. Franz Theurl: „Mit einem Plus von 6 % im August - in Summe 22.879 Nächtigungen mehr - stiegen die Nächtigungen von Mai bis Ende August 2016 auf insgesamt 910.386 Nächtigungen (plus 6,9 %). Allein im August konnten über 404.000 Nächtigungen erzielt werden. Solche Zahlen wurden letztmals vor mehr als 10 Jahren erreicht.“ Alle Regionen des Bezirkes Lienz verzeichnen in der bisherigen Sommersaison einen Nächtigungszuwachs. Die höchsten Zuwächse können die Nationalparkregion Hohe Tauern Osttirol (plus 8,3 %) und das Hochpustertal (10,8 %) aufweisen. Gestiegen sind auch die Ankunftszahlen, von rund 227.000 auf rund 236.000 Ankünfte, dies entspricht einem Plus von mehr als 4 %.

Hinsichtlich der Wertschöpfung legte man im Qualitätstourismus (4, 4s und 5 Sterne Hotels) gleich um 19,8 % Prozent zu, doch weisen auch die meisten der anderen Unterkunftsbetriebe Steigerungsraten auf. Erfreulich ist der Anstieg bei den deutschen Gästen (plus 3,6 % mehr Ankünfte, rund 8 % mehr Nächtigungen), welche bereits bisher die wichtigste Gruppe der Herkunftsländer bildeten. Die größten Gewinne am deutschen Markt erzielten Bayern (plus 17 %), Nordrhein Westfalen (plus 7 %) und Ostdeutschland (plus9 %). Aber auch der österreichische Markt entwickelt sich stetig nach oben: Hier gab es 9 % mehr an Nächtigungen durch heimische Gäste. Wien (plus 14 %) und Niederösterreich (plus 8 %) stechen dabei besonders hervor. „Osttirol wird immer mehr von outdooraffinen Gästen entdeckt. Die Mischung aus der Vielfalt an bestens gepflegten Wander- und Bikewegen, Top-Hütten mit regionalen Köstlichkeiten und natürlich der enorme Fleiß und das Engagement unserer Gastgeberfamilien sind die Basis für diese erfreuliche Entwicklung im Osttiroler Bergsommer. Jetzt heißt es, für den Herbst 2016 noch einmal alle Anstrengungen zu tätigen, um ins Ziel zu kommen.“ 

Text: Wirtschaftsredaktion, Foto: Osttirol heute/D.H.