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Weltmeister Hornetz bei SuperGiroDolomiti am Start

Bei der 4. Auflage des grenzüberschreitenden Radmarathons wird Bernd Hornetz aus Deutschland am Sonntag, 11. Juni 2017, um den Sieg fighten.

amateurweltmeister hornetz ganz links copyright kuno messmann

Weltmeister Bernd Hornetz (links) nimmt die 232 Kilometer und 5.234 Hm des SuperGiroDolomiti gemeinsam mit Kollegen des Corratec-Teams in Angriff.

 

Bernd Hornetz war UCI Amateur-Weltmeister 2013 und Triumphator beim Novecolli 2012, im Vorjahr gewann er den Ötztaler Radmarathon und war mit 48 Jahren der älteste Sieger der Geschichte. Am 11. Juni startet der Deutsche zum 2. Mal beim Extremmarathon „SuperGiroDolomiti“ mit Start und Ziel in Lienz. „Die Eckdaten des SuperGiroDolomiti sind beeindruckend, ich meine sogar angsteinflößend“, so Hornetz, der beim ersten Start in Lienz gemeinsam mit seiner Frau unterwegs war. Unterstützt wird der Corratec-Fahrer beim diesjährigen SuperGiroDolomiti von starken Teamkollen. Michael Markolf gewann 2016 den Highlander Marathon und war Neunter beim Ötztaler. Auch der belgische Granfondo-Fahrer und TourTransalp-Gewinner Bart Bury sowie Stefan Öttl und der starke Bergfahrer Wolfgang Hofmann, der schon beim Glocknerkönig brillierte, werden beim SuperGiroDolomiti an den Start gehen.

supergirodolomiti 2016 auf italienischem boden copyright expa pictures

Mit dem Gailbergsattel, dem Plöcken-, Lanzen- und Nassfeldpass sowie dem Kartitscher Sattel warten beim SuperGiroDolomiti auf die Athletinnen und Athleten anspruchsvolle Bergpassagen.

 

Die vierte Auflage des SuperGiroDolomiti ist heuer mit 1.000 Startern limitiert. Wer sich anmelden will, sollte das rasch tun, weil es nicht mehr allzu viele freie Startplätze gibt. Der Startschuss zum SuperGiroDolomiti fällt am 11. Juni, um 6.30 Uhr, am Lienzer Hauptplatz . Die Dolomitenrundfahrt, bei der 112 km Strecke und 1.870 Hm zu bewältigen sind, startet um 9.30 Uhr  – ebenfalls am Hauptplatz. Die klassische Rundfahrt feiert heuer übrigens ihren 30. Geburtstag. 

Text: Raimund Mühlburger, Fotos: Kuno Messmann, Expa Pictures