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Ski-Ass Marcel Hirscher beim Dolomitenmann am Start

Der fünffache Skiweltcup-Gesamtsieger aus Salzburg wird als Kajaker das Team „Wings for Life“ mit Andreas Goldberger, Benjamin Karl und Wendelin Ortner verstärken.

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Im Vorjahr hat Marcel Hirscher wegen eines grippalen Infektes seine Teilnahme beim Red Bull Dolomitenmann absagen müssen. Aber heuer sollte es klappen – am 10. September will der momentan erfolgreichste Skifahrer Österreichs den Kampf mit den Elementen im Wildwasser der Drau als Kajaker aufnehmen. Auf dem Wasser fühlt sich der Salzburger besonders wohl, gehört das Kajaken doch zu seinen bevorzugten Sportarten, um sich über den Sommer fit zu halten. „Das Kajaken ist für die Rumpfmuskulatur ein geniales Training und außerdem ein guter sportlicher Ausgleich zum Skifahren. Der Dolomitenmann ist der extremste Teambewerb, der mir bekannt ist. Ich wollte schon immer einmal daran teilnehmen. Nachdem es letztes Jahr krankheitsbedingt nicht geklappt hat, freue ich mich auf das kommende Wochenende in Osttirol um so mehr“, so der Ski-Star. 

red bull dolomitenmann 2014 andreas goldberger c philip platzer red bull content pool

Andreas Goldberger wird als Bergläufer wieder die 12 km lange Strecke mit rund 2.000 Metern Höhenunterschied bis zum Kühbodentörl in Angriff nehmen. 

 

Im Team „Wings for Life“ sind neben Marcel Hirscher auch Skisprung-Legende Andreas Goldberger als Bergläufer, Snowboard-Ass Benjamin Karl als Mountainbiker und Wendelin Ortner als Paragleiter im Einsatz. Hirscher bereitet sich jedenfalls gewissenhaft auf seine Aufgabe beim Dolomitenmann vor. Gemeinsam mit Harald Hudetz, der den Kajakbewerb bereits unzählige Male für sich entscheiden konnte, war der Salzburger schon öfter im Wildwasser unterwegs, um sich Tipps für den Dolomitenmann zu holen.

„Man merkt, dass Marcel Leistungssportler ist. Sein Ehrgeiz und die Liebe zum Detail schlagen überall durch. Beim Training am vergangenen Wochenende waren die Bedingungen nicht gut. Es war sehr kalt, und eigentlich hatten wir fast schon zu viel Wasser. Marcel wollte nach drei Stunden aber immer noch nicht aufhören. Überrascht war ich auch von seiner guten Technik“, lobte Harald Hudetz Ehrgeiz und Können des Weltcup-Gesamtsiegers.

Text: Raimund Mühlburger, Fotos: Red Bull Content Pool/Illek, Philip Platzer