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Wahl 2016: Auch in Osttirol gewinnt Van der Bellen

Das stärkste Wahlergebnis hatte der neue Bundespräsident in St. Jakob mit 65,88%, die Gruppe der Anhänger von Norbert Hofer war in Virgen mit 69,07% am stärksten.

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Der von den Grünen unterstützte Professor Dr. Alexander der Bellen gewann die zweite Ausgabe der Stichwahl mit rund 53% klarer als die erste im Mai. Damals lag er nur mit etwas mehr als 30.000 Stimmern vorne.

 

Nach fast einem Jahr Wahlkampf, Anfechtung und Aufhebung der Stichwahl sowie nochmaliger Verschiebung steht der neue Bundespräsident nun fest – er heißt Alexander Van der Bellen und wird voraussichtlich am 26. Jänner 2017 angelobt. Sowohl im gesamten Bundesland Tirol (52,59%) als auch in Osttirol (51,5%) lag Van der Bellen vorne.

Das stärkste Ergebnis erzielte der neue Bundespräsident in St. Jakob i. Def. mit 65,68%, das zweitbeste in Assling mit 61,96%, knapp gefolgt von Innervillgraten mit 61,84%. Der FPÖ-Kandidat Norbert Hofer hatte in der Gemeinde Virgen mit 69,07% am meisten Zustimmung, Lavant war mit 62,42% Hofers zweitstärkste Osttiroler Gemeinde. Auch in Matrei mit 62,01% und Prägraten mit 60,13% konnte der 3. Nationalratspräsident neben anderen Gemeinden des Iseltales und des Lienzer Talbodens mehr Stimmen auf sich vereinen als Van der Bellen. Die einzige Gemeinde im Oberland, die Norbert Hofer den Vorzug gab, war Obertilliach mit 54,86%.

In der Bezirkshauptstadt Lienz wählten 57,55% Alexander Van der Bellen, 42,45% Norbert Hofer. Die Wahlbeteiligung war übrigens in Tristach mit 70,45% am höchsten, in St. Veit i. Def. mit 45,26% am niedrigsten.

Alle Osttiroler Ergebnisse hier zum Download

Text: Raimund Mühlburger, Foto: Ameli Chapalain