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Minister Doskozil lobt Risikomanagement im Bezirk

Bei seinem Besuch in Lienz sprach sich Verteidigungsminister Doskozil für personelle Aufstockungen des Bundesheeres und für ein Überdenken des Zentralküchensystems aus.

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v.l.n.r.: Vize-Bgm. Siegfried Schatz, Minister Mag. Hans Peter Doskozil, Bgm. LA DI Elisabeth Blanik, BH Dr. Olga Reisner 

 

Anschließend an die alpinistischen Vorführungen des Hochgebirgs-Jägerbataillons 24 im Bereich der Karlsbaderhütte luden Verteidigungsminister Mag. Hans Peter Doskozil und die Lienzer Bgm. LA DI Elisabeth Blanik am Donnerstagnachmittag, 29. September, in die Liebburg zu einem Pressegespräch betreffend Risikomanagement in der Stadt und im Bezirk. Elisabeth Blanik betonte einleitend die Bedeutung des Zivil- und Katastrophenschutzes für die Standortsicherung. „Die Sicherstellung der Einsatzfähigkeit des Bundesheeres vor Ort und der Erhalt unserer zwei Kasernen sind wichtige Themen. Dass das Jägerbataillon 24 in Zukunft noch verstärkt wird, freut uns natürlich sehr“, so Blanik.

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Minister Hans Peter Doskozil: „Ich orte hier in Osttirol in Bezug auf das Zusammenwirken der Kräfte im Katastrophenschutz und in der Vorsorge eine gewisse Vorreiterrolle, die man auch auf das große Ganze umlegen könnte.“

 

Minister Hans Peter Doskozil lobte das Zusammenwirken der Einsatzorganisationen und der Behörden im Bezirk im Bereich des Katastrophenschutzes und der Vorsorge. „Auf Bundesebene sind wir dabei, ein eigenes Sicherheits-Kabinett einzurichten. Ich möchte hier aber auch betonen, dass ich ein überzeugter Föderalist bin“, so Doskozil. Bei der Neuausrichtung des Bundesheeres müsse regional gedacht werden. „Manchmal ist es auch gut, einen Schritt zurück zu machen. Das Zentralküchensystem ist zu überdenken. In Tamsweg und Innsbruck haben wir beispielsweise auch wieder Tankstellen aufgestellt“, berichtete der Minister. Die wirtschaftlichen und arbeitsmarktpolitischen Nebeneffekte von solchen Maßnahmen seien für ihn wichtig.

Doskozil sprach – wie schon bei seiner Ansprache auf der Karlsbaderhütte – die personelle Aufstockung des Bundesheeres an. Laut Oberst Bernd Rott, Kommandant des JgB 24, sollen in Lienz und St. Johann in Tirol bis zum Jahr 2019 insgesamt 284 neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

Text: Raimund Mühlburger, Fotos: Stadt Lienz/Bernd Lenzer