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Hofburg-Wahl: Wahlkampf in Osttirol läuft langsam an

Norbert Hofer kommt am 5. September nach Osttirol, das Wahlkampfteam von Alexander Van der Bellen hofft, noch Termine ihres Kandidaten in Tirol zustande zu bringen.

Praesidentschaftskanzlei Wien c thomaswolf

 

Am Sonntag, 2. Oktober 2016, findet in Österreich die Wiederholung der Bundespräsidenten-Stichwahl vom 22. Mai statt, weil der Verfassungsgerichtshof diese Stichwahl aufgehoben hat. Die Österreicherinnen und Österreicher haben nun ein zweites Mal die Wahl zwischen dem von der FPÖ nominierten Ing. Norbert Hofer und Dr. Alexander Van der Bellen, dessen Kandidatur die Grünen neben anderen Initiativen und Gruppen unterstützen und der bei der Stichwahl am 22. Mai mit etwas mehr als 30.000 Stimmen knapp vorne lag.

Der Osttiroler FPÖ-Nationalrat Mag. Gerald Hauser teilt am 30. August in einer Aussendung mit, dass Norbert Hofer am 5. September nach Osttirol kommen wird. „Das ist auch ein Dankeschön für das ausgezeichnete Wahlresultat, bei dem Norbert Hofer im Bezirk Lienz mehr als 50% Zustimmung erhalten hat. Ich bin mit ihm seit mehr als zehn Jahren befreundet und kann versichern, dass er, geprägt durch sein Leben, charakterfest und grundehrlich ist. Der Mensch mit seinen Sorgen – Hofer kennt diese aus eigener Erfahrung – steht im Mittelpunkt seines politischen Tuns“, so Gerald Hauser.

Als „ausgleichenden, besonnenen und mit viel Erfahrung auf nationaler und internationaler Ebene ausgestatteten Politiker“ bezeichnet Thomas Haidenberger, Osttiroler Bezirksgruppensprecher der Grünen, Alexander Van der Bellen. Für sein Wahlkampfteam in Tirol ist die Hoffnung auf einen erneuten Heimatbesuch am Leben, auch wenn aktuell keine fixe Zusage vorliegt. „Van der Bellen ist nach wie vor mit Tirol besonders verbunden. Das hat der Heimaturlaub im Kaunertal diesen Sommer gezeigt. Wir alle hoffen, dass er es vor der Wahl nochmals zu uns schafft“, teilt die Wahlkampfzentrale in Innsbruck mit.

Text: Raimund Mühlburger, Foto: Thomas Wolf