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Osttirol: 27 neue Kinderbetreuungsplätze

Tirolweit fließen rd. 11 Mio. Euro an private und öffentliche Erhalter, um die bestehenden Kinderbetreuungsangebote auszubauen bzw. qualitativ zu verbessern.

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LRin Beate Palfrader mit (v.li.) Bgm. Josef Mair (Gemeinde Außervillgraten), Bgm. Dietmar Ruggenthaler (Gemeinde Virgen), Bgm. Josef Außerlechner (Gemeinde Kartitsch) und Bgm. Ingo Hafele (Gemeinde St. Jakob i.D.)

 

Mit den Geldern können unter anderem Öffnungszeiten verlängert, gemeindeübergreifende Betreuungsangebote geschaffen, die Gruppengrößen verkleinert und Kinderkrippen, Kindergärten und Horte erweitert, modernisiert oder neu gebaut werden. Dadurch entstehen tirolweit 666 zusätzliche Kinderbetreuungsplätze – im Bezirk Lienz sind es 27. Hier ein Überblick über jene Projekte, die in Osttirol konkret gefördert werden:

Gemeinde Außervillgraten: Strukturverbesserung im Gruppenraum und bei der Infrastruktur
Gemeinde Gaimberg: Strukturverbesserung im Gruppenraum und bei der Infrastruktur
Gemeinde Hopfgarten in Defereggen: Qualitätsverbesserung in der Kinderbetreuungseinrichtung
Gemeinde Kartitsch: 7 zusätzliche Betreuungsplätze; Umbauten für Barrierefreiheit
Gemeinde St. Jakob in Defereggen: Strukturverbesserung im Gruppenraum, bei der Bausubstanz und bei der Infrastruktur; Qualitätsverbesserung beim Spielplatzangebot
Gemeinde Virgen: Verbesserung im Betreuungsschlüssel
Stadtgemeinde Lienz: 20 zusätzliche Betreuungsplätze; Verbesserung im Betreuungsschlüssel
Verein EKIZ Lienz: Strukturverbesserung im Gruppenraum und bei der Infrastruktur
Verein Osttiroler Kinderbetreuungszentrum: Qualitätsverbesserung in der Kinderbetreuungseinrichtung

Die Ausbauoffensive soll damit aber noch nicht zu Ende sein. Auf Basis der kürzlich beschlossenen Novellierung des Tiroler Kinderbildungs- und Kinderbetreuungsgesetzes werden in Tirol nicht nur weitere bedarfsorientierte Angebote in Aussicht gestellt, sondern es soll ganz gezielt die Qualität weiter gesteigert werden.

Text: Politikredaktion, Foto: Land Tirol/Die Fotografen