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Siegfried Vergeiner erhielt ÖSV-Ehrenzeichen in Gold

Bei einem Festakt im Rahmen der 81. Länderkonferenz des Österreichischen Skiverbandes wurde dem Präsidenten des Ski Clubs Lienz das Ehrenzeichen verliehen.  

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ÖSV-Präsident Prof. Peter Schröcksnadel und Vizepräsidentin Roswitha Stadlober überreichten an Siegfried Vergeiner die Ehrenurkunde.

 

Den 25. Juni 2016 wird Siegfried Vergeiner, Präsident des Ski Clubs Lienz (SCL), nicht so schnell vergessen. Bei einem Festakt des Österreichischen Skiverbandes (ÖSV) mit rund 400 geladenen Gästen wurden an diesem Tag in St. Pölten erfolgreiche und zurückgetretene Sportler sowie Funktionäre und Organisatoren für ihre aufopfernde Arbeit geehrt. Der Lienzer Siegfried Vergeiner erhielt aus den Händen von ÖSV-Präsident Prof. Peter Schröcksnadel das Goldene ÖSV-Ehrenzeichen.

Bereits seit 1955 ist der heute 67-Jährige im Ski Club Lienz tätig, seit 1969 gehört er dem Vorstand an. Seit 1973 hat er mit seinem Team zahlreiche Großveranstaltungen organisiert – viele FIS-Rennen, Interbancario-Rennen, Tourenskiläufe, österreichische Meisterschaften und Jugendmeisterschaften. 1988 war Siegfried Vergeiner im Organisationsteam des Slalom-Weltcups, als der Italiener Alberto Tomba vom Österreicher Bernhard Gstrein am Hochstein geschlagen wurde. Seit 1997 finden alle zwei Jahre in Lienz Damen-Weltcuprennen statt. Bei Organisation, Vorbereitung und Austragung führt kein Weg an Siegfried Vergeiner vorbei.

„Beim Festakt hat Präsident Peter Schröcksnadel die Weltcuprennen in Lienz besonders gelobt. Und er hat versichert, dass wir weiterhin im Weltcupkalender vertreten sind. Es war eine gewaltige Feier und eine gute Gelegenheit, sich mit anderen Weltcup-Veranstaltern, Trainern und Betreuern auszutauschen. Neben der Ehrung freut mich aber am meisten, dass wir die Rennen in Lienz in den letzten 20 Jahren bei zehn Austragungen noch nie absagen mussten“, freute sich der Geehrte.

Text: Raimund Mühlburger, Foto: ÖSV