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„ratio“ – Peter Raneburger stellt in Salzburg aus

Im Zentrum der Ausstellung in der Galerie Eboran steht ein Stahlkäfig – als Symbol der Unterdrückung und als Instrument, das in der fotographischen Werkreihe eine Rolle spielt. 

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Der Ausstellungstitel „ratio“ lässt erahnen, dass die Rationalität im Mittelpunkt der Werkschau von Dr. Peter Raneburger steht, die am Mittwoch, 30. November 2016, eröffnet wird. „Die Vernunftbegabung ist jene Fähigkeit, die uns einerseits als menschliche Personen von allen anderen Lebewesen abhebt, andererseits auch Grundlage dafür ist, dass wir entscheiden und uns gezielt Mittel und Wege einfallen lassen können, wie wir andere – nicht Gleichgesinnte – quälen und töten“, erklärt der Matreier Künstler dazu.

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Im Zentrum der Ausstellung, die Peter Raneburger eigens für die Galerie Eboran konzipiert hat, steht ein Stahlkäfig – nicht bloß als Symbol für Unterdrückung des freien Willens, sondern vor allem als Beispiel für ein Werkzeug, ein Instrument, das in der folgenden fotographischen Werkreihe „zum Einsatz“ kommt. In dieser fünfteiligen Fotoserie werden Tötungspraktiken nachgestellt – inszeniert an vermeintlich idyllischen Orten, beängstigend fern jeder Zivilisation. „Die (fehlende) Opferrolle übernimmt der Betrachter selbst, indem er sich durch seine Vorstellungskraft unvermittelt damit identifiziert. Die grausame Realität kehrt spätestens dann ins Bewusstsein zurück, wenn man die gemalten Porträts von Opfern mit Namen sieht, die gleichsam als stumme Zeugen den mahnenden Abschluss der Ausstellung bilden“, so Raneburger.

 

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Die Ausstellung in der Galerie Eboran in Salzburg, Ignaz-Harrer-Straße 38, wird am Mittwoch 30. November 2016, um 19.00 Uhr, eröffnet. Die einführenden Worte spricht Prof. Mag. Dr. Martin Hochleitner, Direktor des Salzburg Museums. Geöffnet ist die Schau von 1. bis 16. Dezember 2016 und von 10. bis 21. Jänner 2017, jeweils Dienstag bis Freitag, 18.00 bis 20.00 Uhr.

Text: Raimund Mühlburger, Fotos: Miriam Raneburger