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Othmar Trost zeigt in Berlin „Quietschenten“

Auf der „Berliner Liste“ – einer der bedeutendsten Messen für zeitgenössische Kunst in Europa – ist der Matreier Künstler mit fünf großformatigen Bildern vertreten.

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Künstler aus der ganzen Welt – von Korea und Japan über Südafrika und Australien bis in die USA – sind neben europäischen Kunstschaffenden auf der „Berliner Liste“ von 14. bis 18. September 2016 auf dem Ausstellungsgelände „Kraftwerk" in der deutschen Bundeshauptstadt vertreten. „Die Ausstellung ist eine der bedeutendsten Messen für zeitgenössische Kunst – Malerei, Skulpturen und Installationen sind dort hauptsächlich zu sehen“, berichtet der Matreier Künstler Othmar Trost. Der 52-jährige Maler war im Vorjahr bereits auf der „Kölner Liste“ mit einigen seiner Werke vertreten, auf der diesjährigen „Berliner Liste“ stellt er fünf großformatige Bilder aus.

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Othmar Trost hat erst Ende August die Ausstellung „Von und zu Gott“ in der Matreier Pfarrkirche St. Alban abgeschlossen. Auf der „Berliner Liste“ ausstellen zu dürfen, bezeichnet er als „erarbeitetes Glück“ und als „wichtige Stufe in einem jahrzehntelangen Entwicklungsprozess“.

 

Auf vier Bildern sind „Quietschenten“ mitten in der freien Natur zu sehen, auf dem Bild „Gib mir Fünf“ bekannte Comic-Figuren. „Jeder kennt die gelben Enten von seiner Kindheit. Wir sind ja praktisch mit diesen Enten in der Badewanne aufgewachsen. Diese Quietschenten haben nichts verloren in der freien Natur. Und gerade deswegen lasse ich sie auf meinen Bildern auf unberührten Bächen daherschwimmen“, so Trost. Er wolle damit darauf aufmerksam machen, dass wir viel zu viel Plastik produzieren. „Ich will mit den Quietschenten plakativ darauf hinweisen, dass wir mit dem vielen Plastik die Natur vorläufig zerstören könnten“, erklärt er zu seinen Bildern.

 

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Über die Innsbrucker Galerie ArtINNovation hat es Othmar Trost zunächst auf die „Kölner Liste“ und jetzt auf die weltweit bedeutende „Berliner Liste“ geschafft. „Auf dieser Ausstellung treffen sich Künstler und Vertreter der wichtigsten Galerien weltweit, um sich über den aktuellen Stand zeitgenössischer Kunst zu informieren“, so der Matreier.

Text: Raimund Mühlburger, Fotos: Othmar Trost, Brunner Images