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Ausstellung „Jenseits der Zeit“ in Virgen eröffnet

Die neue Dauerausstellung des Nationalparks Hohe Tauern gibt Einblicke in die Natur- und Kulturlandschaft – sieben VirgerInnen erzählen ihre Geschichten zur Landschaft.

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v.l.n.r.: Stefan Stadler (Obm. NP-Ausschuss Gemeinde Virgen), Landwirt Georg Steiner, Nathalia Wurnitsch, Leonhard Wurnitsch, Bgm. Ing. Dietmar Ruggenthaler, Mag. Florian Jurgeit vom NP Hohe Tauern 

 

„Jenseits der Zeit“ heißt die neue Dauerausstellung in den Räumlichkeiten der ehemaligen Nationalpark-Infostelle – direkt angrenzend an die Tourismus-Information im Ortszentrum von Virgen. Am Sonntag, 14. Juni 2015, wurde die Schau eröffnet. Sie bietet Einheimischen und Gästen ganzjährig die Möglichkeit, interaktiv mehr über die Kultur- und Naturlandschaft rund um Virgen zu erfahren. Hauptakteure sind sieben Virgerinnen und Virger, die ihre Geschichten zur Landschaft erzählen.

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Thematisiert werden in diesen Geschichten etwa der Bergbau oder die Alm- und Landwirtschaft. Erzählt werden sie in Form von spannenden Wander- und Bergtouren. Bürgermeister Ing. Dietmar Ruggenthaler bedankte sich beim Nationalpark für die Investition in das touristische Angebot des Virgentales und nahm für die Gemeinde Virgen als Betreiber symbolisch den Schlüssel entgegen.

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„Für den Nationalpark Hohe Tauern stellt die neue Ausstellung in Virgen eine Abrundung des Indoor-Angebotes dar. Alle Täler der Nationalparkregion bieten nun spezifische Ausstellungen zu ihrer näheren Umgebung“, erklärte Mag. Florian Jurgeit von der Nationalparkverwaltung Tirol.

Die Ausstellung ist im Juni werktags von 8.00 bis 17.00 Uhr (Dienstag und Donnerstag nur vormittags), im restlichen Sommer Montag bis Sonntag, von 7.00 bis 20.00 Uhr, geöffnet. 

Text: Raimund Mühlburger, Fotos: Gruber