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Bundespolizei übt im Osttiroler Wildwasser

Vom 19. bis 22. Juni 2012 proben die RettungsschwimmlehrerInnen der österreichischen Bundespolizei gemeinsam mit der Wasserrettung Osttirol den Ernstfall.

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Die theoretischen Kursinhalte werden im tosenden Wasser von Drau und Isel praktisch erprobt.

 

Obmann Franz Striemitzer, Dr. Christian Schneider und Mag. Andreas Hellmann von der Wasserrettung Osttirol sowie die Ausbilder der Bundespolizei unter der Führung von Erich Schwendenwein führen mit 16 KursteilnehmerInnen ein besonderes Wildwassertraining in Osttirol durch. Für manche Kursteilnehmer ist dieses Training der erste Kontakt mit dem Wildwasser. Zwar hatte man bis dato viel Theorie im Klassenzimmer gelernt, bei den praktischen Übungen im Wasser erleben einige aber so manch nasse Überraschung. Ausbildungsinhalte sind die Wiederholung der Grundbasics der Wildwasserrettung (Wurfsackwerfen, Waten, Gurtretter) sowie erweiterte Rettungsmaßnahmen mit technischen Hilfsmitteln (Einsatz von einfachen Seilfähren, Abseiltechniken). „Ziel ist es, dass die KursteilnehmerInnen nach Abschluss dieses Trainings die Fähigkeit haben, Gefahren zu erkennen und die Ausrüstung korrekt zu gebrauchen“, erklärt Franz Striemitzer den Sinn der Schulung.

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RettungsschwimmlehrerInnen der Bundespolizei sind die Teilnehmer der Wildwasserwoche, die in Zusammenarbeit mit der Wasserrettung Osttirol durchgeführt wird.


Den Abschluss der Wildwasserwoche bilden das aktive Schwimmen im Gletscherfluss Isel bei einer Wassertemperatur von 9 Grad Celsius und bei Wildwasserstufe 3 bis 4 sowie eine Rafting-Tour von Huben nach Lienz.

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Text: Raimund Mühlburger, Fotos: ÖWR Lienz