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Untertilliach: 50-Jähriger verstarb nach Forstunfall

In der Gemeinde Untertilliach ereignete sich am Donnerstag, 3. November, ein folgenschwerer Forstunfall. Ein 50-jähriger Landwirt wurde dabei getötet.

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Ein 50-jähriger Landwirt und sein 21-jähriger Sohn waren am Donnerstag, 3. November 2016, im Bereich des Klammberges auf rund 1.800 Metern Seehöhe mit Holzarbeiten beschäftigt. Sie zogen Baumstämme mit einer am Traktor befestigten Seilwinde auf einen Forstweg und hatten die Umlenkrolle ca. zehn Meter oberhalb des Weges in rd. 1,5 Metern Höhe an einer Fichte befestigt. Als die beiden bemerkten, dass der Baum die Zuglast nicht halten konnte, befestigten sie die Umlenkrolle knapp über dem Boden, um die Hebelwirkung zu verringern. Nachdem der letzte Baum gegen 14.30 Uhr hinaufgezogen war, lockerte der 21-Jährige das Seil und wollte die Umlenkrolle aushängen. Plötzlich brach die ca. 30 cm starke Fichte in einer Höhe von ca. 1,5 Metern und traf den Vater, der sich auf dem Weg aufhielt, am Kopf. Der 50-Jährige verstarb noch an der Unfallstelle.

Text: Redaktion, Symbolfoto: Osttirol heute/Hotzler