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Bergsteiger rutschte 100 Meter in die Tiefe

Am 26.8. unternahm eine fünfköpfige Gruppe eine Bergtour von der Hochschoberhütte auf das Schobertörl. Beim Abstieg nach Kals kam es zu einem verhängnisvollen Zwischenfall.

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Auf dem Weg ins Tal hatten sich die deutschen Bergsteiger teilweise auf Schnee und Eisfeldern bewegt und deshalb sogenannte „Grödel“ auf ihren Wanderschuhen montiert. Trotzdem rutschte ein 73-jähriges Mitglied der Gruppe unterhalb der Schoberscharte plötzlich aus. Der Mann konnte sich nicht mehr halten und rutschte rund 100 Meter durch Fels besetztes Gelände ab. Schließlich blieb er mit Verletzungen unbestimmten Grades liegen. Seine Begleiter setzten die Rettungskette in Gang. Nach Erstversorgung vor Ort wurde der Verletzte mittels Tau geborgen und vom NAH Martin 4 ins Krankenhaus Lienz geflogen.

Text: Redaktion, Foto: Brunner Images